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KISS ist fit für die Zukunft

Neuer Lehrplan kommt im Oktober

Neues Grundschema des Kompetenz-Lehrplanes

Neues Grundschema des Kompetenz-Lehrplanes

20.05.2010 (UvB)

Die Idee der KiSS gibt es nunmehr seit 20 Jahren, dennoch muss auch an diesem Konzept gearbeitet werden, da es sich einfach fortentwickelt hat. So haben sich die KiSS-Trägervereine vor ca. 2 Jahren stark gemacht und mehr Einfluss gefordert. Dieser wurde noch langen und heftigen Diskussionen gewährt. Die KiSS an sich wird auf festere Füße gestellt und der Lehrplan komplett überarbeitet. Dafür haben die KiSS-Trägervereine eine Vollversammlung gebildet und Herrn Manfred Pawlita vom LSV sowie Herrn Ulrich von Buch von der TSG Eislingen zu ihren Vorsitzenden gewählt. So wird unter anderem ein neuer Lehrplan aufgestellt, der in seiner Überlegung einzigartig ist. Hauptsächlich zuständig für diesen neuen “Kompetenz“- Lehrplan ist Diplom – Sportwissenschaftler Stephan O.Schell vom STB. Außerdem hat die Sportregion Stuttgart einen „Sport-Talk“ über das Thema KiSS veranstaltet, über den wie folgt berichtet wurde:

Von ihrer Attraktivität haben die Kindersportschulen (KISS) nichts verloren. Auch nicht von ihrer Notwendigkeit. Das ist das Resumée des „Sport Talk", den die Sportregion Stuttgart im Kornwestheimer Rathaus unter dem Titel „Zukunftsprojekt KISS: Die Rolle der Kindersportschulen im Sportsystem" veranstaltet hat. Wichtig ist aber auch eine intensivere Zusammenarbeit zwischen Vereinen sowie Kindergärten und Schulen.

„Die Kindersportschulen sind ein hochqualifiziertes Zusatzangebot, die eine intensive Grundlagenausbildung über einzelne Sportarten hinweg garantieren", sagte Manfred Pawlita, der KISS-Beauftragte des Landessportverbandes (LSV) Baden-Württemberg. Kornwestheims Oberbürgermeisterin Ursula Keck stellte mehr rhetorisch die Frage: „Wie kann man Vereine, Schulen und Kindergärten vernetzen?" Um dann selbst die Antwort zu geben: „Die KISS kann das, sie ist auch nach 20 Jahren immer noch einzigartig."

Die Idee, die hinter den Kindersportschulen steht, ist ebenso logisch wie konsequent, und sehr individuell. Im Alter zwischen fünf und zwölf Jahren sollen Kinder in möglichst viele Sportarten reinschnuppern. Dadurch erhalten sie einerseits eine sehr breit angelegte Grundlagenausbildung, andererseits lernen sie auf diesem Weg die Sportart kennen, die ihnen am meisten Spaß macht. Und wer sich mit Freude bewegt, bewegt sich länger.

Die Fachverbände von Basketball, Fußball, Handball, Volleyball, Leichtathletik, Schwimmen und Turnen haben sich zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen und einen gemeinsamen Lehrplan erarbeitet, der die inhaltliche Basis bildet und momentan überarbeitet wird. Doch ist das Angebot nicht nur auf diese Sportarten beschränkt. Wenn in einem Trägerverein die Möglichkeit zum Eislaufen, zum Klettern oder zum Tennis spielen besteht, dann kann dies in die Übungseinheiten integriert werden. Deshalb sagt Stephan O. Scheel, der Leiter des Geschäftsbereiches Kinder, Jugend und Freizeitsport im Schwäbischen Turnerbund: „Für jeden Verein gibt es unterschiedliche Rahmenbedingungen."



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